| 1974 |
Ernst Guggisberg entdeckte Tractor Pulling zum ersten Mal bei seinem Amerikaaufenthalt in Marysville (Kansas), wo Traktoren eine Art Bremsschlitten zogen. |
| 1977 |
Hörte er, dass in Holland auf dem Flevohof der erste Tractor Pull auf europäischem Boden stattfindet. Es konnte ihn nichts bremsen und er besuchte diese Veranstaltung. |
| 1978 |
An einem Pulling in Norddeutschland wurde er von der Stadt Isselburg als entferntest angereister Zuschauer geehrt. |
| 1986 |
Haben sich mehrere Interessenten zusammengetan, und gründeten die Schweizerische Trecker Treck Vereinigung (STTV), die heutige Schweizerische Tractor Pulling Vereinigung (STPV). |
| 1987 |
Motiviert vom Pulling ging es nach Bülach. Es sollten für längere Zeit die beiden letzten Pullings in der Schweiz sein. Jedoch konnten die Schweizer Puller sich bei der deutschen Veranstaltung in Singen unter Beweis stellen. Von Zimmerwald aus bedeutete es aber mit dem Traktor um die sieben Stunden Fahrt. Ernst scheute vor nichts zurück. So fuhr der Johnny 2140 im Frühjahr 1988 Richtung Singen los, um den deutschen Mitbewerbern Paroli zu bieten. |
| 1989/90 |
Frustriert vom Entscheid der Behörden liess man sich im Team nicht unterkriegen und ging wiederum nach Singen. Später wurde das Tractor Pulling in Singen nicht mehr durchgeführt. So besuchte man über 10 Jahre lang den Windenhof. |
| 1998 |
Nach einigen Besuchen in Holland ist dann die Idee entstanden, selber ein Bremssystem zu bauen und die eigene Veranstaltung mit Standard Traktoren auf dem Hof durchzuführen. Man entschied sich für die einfache Variante, die bewährte Step on Sled Bremsplatte zu konstruieren. In der Probeveranstaltung im Herbst 1998 wurde der erste Pull mit der ersten Messung in Zimmerwald durchgeführt. Die Distanz wurde manuell mittels Messband gemessen. Mittlerweile ist auch das mit den Behörden kein Problem mehr, und jede Pulling Veranstaltung im Kanton Bern hat eine Bewilligung. |
|
|
|
| 2000 |
Das manuelle Messverfahren war zeitaufwändig und zuwenig präzise. Ein Lasergerät half, die zurückgelegten Distanzen exakter und rascher zu erfassen. Am Pistenende wurde ein Lasermessgerät aufgestellt und die Bremsplatte mit einem Reflektor ausgerüstet. Dies ermöglichte, sobald der Traktor zum Stoppen gebracht wurde, rasch die Distanz zwischen Bremsplatte und dem Standort des Lasergerätes zu ermitteln. |
| 2001 |
Das Problem der Bremsplatte war das in den schweren Klassen hohe Grundgewicht. Einige Traktoren hatten Mühe die Platte überhaupt wegzukriegen. In Holland wurden wieder Ideen gesammelt, um eine neue Lösung zu kreieren. Das Pulling Team Zimmerwald machte sich hinter die Konstruktion eines Bremswagens. Auch eine Walze und ein Erdhobel wurden geschweisst, um der Piste einen optimalen Zustand zu geben. |
|
|
|
|
|
|
| 2003 |
Der Bremswagen diente als Grundlage einer neuen Messung. Der Bremswagen hat eine Achse mit Rädern und dies ermöglichte, ein Radumdrehungs-Messgerät zu montieren. |
|
|
|
|
Die Anzahl der Standard Tractor Pulling Veranstaltungen ist bis auf sieben angewachsen. Leider findete die bekannte Veranstaltung am Windenhof im Elsass nicht mehr statt. |
|
| 2005 |
Damit die Zuschauer mehr über den aktuellen Teilnehmer erfahren, wurde eine neue Anzeigetafel angeschaft. Es ist jetzt auch möglich den Namen und den Traktor des Fahrers zu projezieren. |
|
2007
|
Die Jubiläumsveranstalltung mit neu drei Wettkampftagen war ein voller Erfolg. Auch in Zukunft will man bereits am Freitagabend mit einer Kategorie starten. |






